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u12 unterliegt im Verfolgerduell gegen DJK SB Rosenheim

Unsere U12-1 unterliegt knapp im Verfolgerduell auf die Tabellenspitze gegen DJK Rosenheim mit 63:66. Nach einem leider etwas unglücklichen Start und einem zwischenzeitlichen 20 Punkte Rückstand gelang es dem Team mit einer deutlichen Leistungssteigerung zur Halbzeit das Spiel fast noch zu drehen. Zum letzten Achtel hatten sich die Jungs auf 5 Punkte herangekämpft, doch die Mobilisierung der letzten Kräfte reichte leider nicht.
Nun heißt es Kopf hoch und auf der zweiten Halbzeit aufbauen. Das nächste Spiel am 18. Januar 10Uhr in der Mora gegen DJK München sollte keine Probleme bereiten, das Hinspiel wurde deutlich gewonnen.

U12 gewinnt im Lokalderby gegen BC Hellenen München

Die IBAM erwischte gegen die Hellenen einen holprigen Start. Im ersten Achtel lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, an dessen Ende die IBAM nur dank eines überragenden Luis Salger, der hier bereits 10 seiner insgesamt 30 Punkte markierte, hauchdünn vorne lag (12:9). Im zweiten Achtel kam die Mannschaft dann besser ins Spiel und konnte sich von der gegnerischen Mannschaft mit einem deutlichen Vorsprung absetzen (27:12), mit dem sie auch in die Pause ging (48:32). In der zweiten Hälfte erhöhte die Mannschaft den Druck auf die Gäste, dem diese dann nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Am Ende stand es 97:50 für die IBAM.

Vorbericht: IBAM U 12 I vs. BC Hellenen München

Am kommenden Samstag empfängt die noch ungeschlagene U 12 I der IBAM die Mannschaft des BC Hellenen München in der Morawitzkyhalle zu einem Heimspiel. Bei der Vorbereitung auf das Spiel wird sich unsere Mannschaft vom Tabellenstand – die IBAM als derzeitiger Tabellenzweiter trifft auf den Tabellensechsten – nicht blenden lassen. Denn die Hellenen hatten mit den Mannschaften des FCB Rot und des TS Jahn München bereits gegen die stärksten Teams der Liga spielen müssen, während für die IBAM diese Vergleiche noch ausstehen. Dabei haben die Hellenen in ihrer Begegnung mit dem TS Jahn München diesem im ersten Viertel eine zwar knappe, so aber doch immerhin eine Führung abtrotzen können. Die Mannschaft von Coach Andy Biene hat dies zur Kenntnis genommen und wird die Gäste aus dem Westen Münchens daher vollkonzentriert in der eigenen Halle empfangen. Der Beginn des Spiels ist um 10 Uhr.

Es muss nicht immer Doha sein


Basketball-Trainingslager der U10 in Mühldorf am Inn zu Beginn des Neuen Jahres

Coach Andy Biene musste für die Spielzeit 2018/2019 die U10 aus neuen Spielern zusammenstellen, da von seiner letztjährigen „Meistermannschaft“ mit Janick, Kaan und Petar nur drei Spieler geblieben sind. Da er den mit der Meisterschaft „eroberten“ Platz in der Bezirksoberliga aber nicht verfallen, sondern als Chance für die neue Mannschaft nutzen wollte, hat er diese in der höchsten Spielklasse gemeldet, die es in der Altersklasse U10 gibt. Damit traf das junge Team schon in ihren ersten Spielen auf ausgesprochen anspruchsvolle Gegner (u.a. FC Bayern I, TS Jahn München), gegen die es mit einer Ausnahme zwar verloren, sich aber mit teilweise unerwartet knappen Niederlagen bislang sehr achtbar geschlagen hat (Kompliment an Coach Andy!). Um für die schwierigen Spiele der Rückrunde besser gerüstet zu sein, wurde die Idee geboren, im Neuen Jahr vom 4.-6.1.2019 in ein dreitägiges Kurztrainingslager in das Münchener Umland zu fahren. Die Vorteile des mehrtägigen Zusammenseins an einem Ort von Coach und Mannschaft zwecks Bündelung praktischer Trainingseinheiten und taktischer Schulung sowie „Teambuildings“ lassen sich nämlich sehr gut auch zuhause genießen, es muss nicht notwendig eine sonnige Märchenstadt auf der arabischen Halbinsel sein.

Ohne sich von organisatorischen Rückschlägen frustrieren zu lassen, fiel Andys Wahl schließlich auf Mühldorf am Inn, wohin das Team am späten Freitagvormittag von der Mora bei dichtem Schneetreiben aufbrechen und bis Sonntagmittag bleiben sollte. Mit dabei waren vom Team Idriss, Kaan, Konstantin („Konsti“), Leo, Lukas, Maleeq, Maxi, Moritz, Noah, Petar und Theresa (Francesco, Janick und Lucas konnten leider nicht dabei sein), als Betreuer fuhren neben Coach Andy noch Lia, die Mutter von Maleeq, und Sebastian als Co-Trainer mit.

In Mühldorf fanden wir eine Jugendherberge vor, die mit schönen Zimmern (Bettwäsche!), vorzüglichem Essen (zu jeder Mahlzeit Salat und Nachtisch, Apfelschorle und Wasser frei), freundlichen Mitarbeitern sehr gut geführt war und mit einem absolut fairen Preis-Leistungs-Verhältnis so nur als erstklassig bewertet und uneingeschränkt empfohlen werden kann. Da wir bei unserer Ankunft allerdings noch kein Essen gebucht hatten, die Kids aber hungrig waren, ging es zum Mittagessen zuerst in ein nahe gelegenes Burger King-Restaurant, in dem wir uns vor dem Training noch stärkten – darf auch mal sein, alle wurden satt.
Dann aber sollte um 16 Uhr das erste Training beginnen. Uns erwartete eine Dreifachturnhalle aus den späten 1970er Jahren mit einer guten Korbanlage und zahlreichen Seitenkörben, wobei die Bodenmarkierung mit der „alten Zone“, ohne „No-Charging Zone“ und ohne Dreier-Linie etwas für Nostalgiker gewesen war; allein die Heizung ließ zu wünschen übrig, es war schlicht irrsinnig kalt, wie auch die Hallendecke an mehreren Stellen undicht war, wogegen wir uns aber mit regelmäßigem Aufwischen mit Küchenpapier zu helfen wussten.

Während die Mannschaft noch dabei war, die Halle in Augenschein zu nehmen und sich einzurichten, erschien dort allerdings erst noch nach und nach eine Reihe von nicht mehr ganz jungen, dafür aber körperlich umso stattlicheren Herren, die sich uns als Mitglieder einer Fußball-Altherrenmannschaft zu erkennen gaben, die in der Halle zu ihrem allfreitäglichen Kick verabredet waren. Da wir die Halle bei unserem Reiseveranstalter fest gebucht hatten, hätten wir auf unserer Hallenzeit bestehen können. Als Gäste der Gemeinde wollten wir aber keinen Unfrieden, weswegen wir unser Training spontan auf eine Zeit nach den Fußballern um 18.00 Uhr verschoben haben. Die Zeit vertrieben wir uns im Freizeitraum der Jugendherberge mit Tischfußball, Tischtennis und Darts (!). Um 18 Uhr ging es dann beim zweiten Anlauf aber endlich los. Coach Andy hatte für die vier Trainingseinheiten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, mit dem gezielt an konkreten Spielsituationen und den Schwächen des Teams gearbeitet werden sollte. Wir begannen mit Ballhandlingübungen, es folgten Übungsreihen im Dribbeln, Passen, Sternschritt und Achterlauf, am Ende wurde gespielt. Nach 20.00 Uhr ging es dann zurück in die Jugendherberge, wo ein warmes Essen auf uns wartete, der Jugendherbergsklassiker: Spaghetti Bolognese.

Am Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück wieder weiter, wobei die Halle dieses Mal angenehm temperiert war: Andy – heroisch – war schon um 7.30 Uhr dort und hatte die Heizung angemacht. Es folgten u.a. ein Dribbel- und Korblegerwettbewerb um einen Bock, Pass- und Einwurfübungen, Freilaufen, Spiel ohne Ball, am Ende Spiel. Zum Mittagessen ging es wieder zurück in die Jugendherberge, in der uns Wiener Schnitzel mit Pommes bzw. den Vegetariern Gemüsebratlinge serviert wurden. Am Samstagnachmittag: Dribbeln fullcourt, verschiedene Richtungs- und Handwechsel, Korbleger links, rechts, Freiwürfe, Speedleiter, Springseil, Spiel.

Nach einem weiteren warmen Essen in der Jugendherberge (Pizza) ging es am Abend dann noch in das Hallenbad von Mühldorf, wobei Lukas vorher von seinem Vater verabredungsgemäß zur Fahrt in die Ferienwohnung nach Reit i.W. abgeholt worden war. Das Schwimmbad war unspektakulär, aber für ein kurzes Bad völlig in Ordnung. Zurück in der Jugendherberge empfing uns dann ein teilweiser Stromausfall, der aber schnell von einer herbeigerufenen Mitarbeiterin des Hauses behoben werden konnte. Am Sonntag fand dann das vierte und letzte Training statt mit einer Dribbeldefense-Schulung, Eins gegen Eins, Frei- und Step-Back Würfen, Spiel, Shoot-Out. Nach einem Mittagessen (Farfalle mit Käsesauce) ging es dann auch schon wieder zurück nach Hause. Das Resumee ist rundweg positiv: Die Kinder haben sehr viel gelernt, hatten miteinander auf und außerhalb des Courts riesigen Spaß, niemand hat sich verletzt, und nichts blieb zurück, sogar auch alle Basketballschuhe waren am Schluss wieder mit an Bord. Die nächsten Spiele können kommen: Let`s go IBAM!

Sebastian Müller-Franken